Die Methoden
Bildatlas/Heteropien/Atelier des Künstlers
Den methodischen Kern der Arbeit von ha’atelier bildet das Aufspüren ursprünglicher Verbindung theoretischer und künstlerischer Arbeit, wissenschaftlicher und performativer Kunstformen. Dabei zeigt ha’atelier innovative Wege der fruchtbaren Grenzüberschreitung zwischen Schrift- und Bildtraditionen auf und bewegt sich dabei vor allem zwischen den Kulturen Europas und denen der nah-östlichen und islamischen Welt.
Durch seine Aktivitäten an verschiedensten Metropolen der Welt in Mischformen von Ausstellungen, akademischen Workshops, Theater- Film- und anderen Performancekünsten, informellen Colloqiums, etc. verbindet ha’atelier heterotope Materialien, Kunstformen, Personen und Kulturlandschaften in Form eines variablen Kaleidoskops von enzyklopädischen Fragestellungen.
ha’atelier bezieht die Perspektiven der Künstler und ihrer Werke auf originäre Weise in den Prozess der Wissensfindung mit ein. Das 'Atelier des Künstlers' spielt für diesen Wissensprozess eine wesentliche Rolle. Die je nach Ort und Thema – im Atelier, im Museum, im Theater, der Akademie oder sonst im öffentlichen Raum – sich zusammenfindenden Künstler und Wissenschaftler entwerfen eine phänomenologische Ordnung der Dinge, die sie durch Veröffentlichungen, Videos, Aufnahmen, etc. fortlaufend dokumentieren. Auf diese Weise entsteht ein enzyklopädisches Curriculum zwischen den verschiedensten Künsten und Wissenschaften, welches sich in fortlaufender Arbeit an dem Themenkompass von ha'atelier fortschreibt.
Auf der Nahtstelle zwischen dem subjektiven Blickwinkel der beteiligten Wissenschaftler und Künstler und der objektiven Beschaffenheit des Materials, der Textes, der Kunstwerke, etc. erscheinen unvorhergesehene Berührungspunkte, Verbindungen und Reibungsflächen, die sich als ephemere Thesenpunkte präsentieren. Die Dokumentation des auf diese Weise entstehenden theoretischen und künstlerischen Curriculums kommt dem Entwurf einer phänomenologischen Ordnung der Dinge gleich, die zugleich universal und partikular, konkret und abstrakt, bild- und textbezogen denkt .
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