Die Idee von ha'atelier
Enzyklopädische Themenfelder
ha’atelier - werkstatt für philosophie und kunst ist eine internationale Plattform für jüdisch-muslimische und andere Kooperationen in Philosophie, Wissenschaft und Kunst. Diese Werkstatt stellt ein ortsunabhängiges Netz von enzyklopädischen Fragestellungen und Themen in den Raum, das sich konzentrisch je nach thematischer Perspektive, fakultativer Besetzung und Ortslage an verschiedenen Metropolen der Welt verkörpert und dokumentiert. ha’atelier agiert in einer nomadischen Struktur, seine "flying faculty" besteht aus einem internationalen Netzwerk von Wissenschaftlern, Literaten und Künstlern.
Folgende enzyklopädische Themenfelder stehen für ein neues Ordnungsprinzip in den Wissenschaften und Künsten, quer zu den klassischen Fakultäten der verschiedenen Universitäten und Akademien der Künste.
Kalligraphie
Bildschriften/Schriftbilder/Körperschriften/Choreographie/Visuelle Poesie
Punkt und Linie
Zum enzyklopädischen Prinzip in Rythmus, Architektur, Mathematik und Geometrie
Miniatur
Fragen der figurativen Repräsentation in Sprache und Bild/Negative Theologien
Polyphonie
Vielstimmigkeit in narrativen und musischen Überlieferungsprozessen
Polis
Entwürfe menschlicher Ordnung in urbanen Zusammenhängen
Ost West
Kollektive kulturelle Prozesse der Projektion, Aneignung, Enteignung
Der nackte Feind
Kollektive Feinbilder. Manuale der Bosheit/Abgrenzung/Vernichtung
Politische Utopien
Im Garten des Menschlichen. Antizipationen/Gegenwelten/Widerstand in Kunst und Literatur
Eros
Darstellungen des Weiblichen in der Kunst. Hybride Formen der Verflechtung/Verschmelzung/Amalgame. Grenzüberschreitungen kollektiver Identitäten in der Kunst
In der multiplen Verbindbarkeit weniger zentraler Fragen mit den verschiedensten Gegebenheiten des Ortes, den beteiligten Personen sowie der Gegenstände vor Ort behauptet ha’atelier die Durchsichtigkeit der verschiedenen kulturellen Ausdrucksformen/Sprachen/Künste/Existenzformen füreinander. Bei aller Durchlässigkeit der Grenzen lässt ha'atelier die je spezifischen materiellen Besonderheiten der einzelnen Bilder, Texte, Exponate, Artefakte, Sprachen, Musiken, Landschaften in den Vordergrund treten.
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